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Der leuchtende Stern unter den Galtürer Ferienhotels

Galtür, Tirol

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Das Top-Hotel mitten im Ski- & Wandergebiet

Galtür, Tirol

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Das „erste Hotel am Platz“ vereint Tradition und Moderne

Galtür, Tirol

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Wohlfühlen in heimeliger Atmosphäre

Mathon Ischgl, Tirol

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Das Hotel in traumhafter Lage hoch über Landeck

Landeck, Tirol

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Das neue Highlight der Huber Hotels in Galtür

Galtür, Tirol

Zur Geschichte des Gasthauses “Rössle“ in Galtür

Nach einem alten Familienbuch wird 1823 Franz Josef Salner als Wirt vom Rössle erwähnt.

 

Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts ist es im Besitz von Alois Lenz (geb. 1815 in Ischgl). Er war außerdem von 1857 bis 1872 Lehrer und Bürgermeister in Galtür.

 

Seine Söhne waren der berühmte, in der Kirche von Galtür begrabene Theologieprofessor Dr. Rudolf Lenz und der nicht minder bekannte Regierungsrat Dr. Johann Augustin Lenz. Alois Lenz verzog 1874 nach Graf bei Landeck und gründete dort den Gasthof Lenz.

 

Von 1874 bis 1900 bewirtete Johann Michael Mattle, der “Staner“, das Rössle zuerst noch neben dem “Zeinis“. Daneben war er auch Versorger der Schutzhütten. Er war der Großvater des Schlosskaplans zu “Tratzberg“, Hochw. Oskar Mattle, und starb 1905.

 

Das Rössle erwarb dann die reiche Bauerntochter Emerenziana Walter, eine “Franzl‘s Tochter“ aus Wirl. Sie heiratete den aus Sonntag im Großen Walsertal kommenden “Zeinis-Senn“ Franz Anton Türtscher.

 

Sie haben sich angeblich nur dreimal gesehen: beim Kennenlernen, beim Ausmachen der Hochzeit und bei der Heirat.

 

Die „Franzl‘s Emerenziana“ wurde eine geschätzte, leutselige und beliebte Wirtin. Aus der Ehe gingen 4 Kinder hervor: Adolf, der spätere Hotelier des Fluchthorns; Franz, der Nachfolger als Rösslewirt; Ida, die den

 

Kaufladen übernahm und zum Sporthaus machte; und Angelika, die mit ihrem Mann, dem Schischullejter Eduard, die große Landwirtschaft weiterführte.

 

1927/28 erfolgte ein für damalige Zeiten gewaltiger Umbau zu einem Hotel mit 40 Zimmern und 60 Betten.

 

Trotz Fleiß und Unternehmergeist brachte aber die unglückselige 1000-Marksperre auch das Rössle an den Rand des Ruins, der nur durch die Frächterei bei den Illwerken in letzter Minute aufgehalten werden konnte.

 

Der Krieg konnte im Rössle durch die Kinderlandverschickung mit den Kindern und ihren Schulen aus den Industriegebieten gut überbrückt werden, denn diese Institutionen wurden mit Lebensmitteln und anderen Gütern reich bedacht.

 

Die Nachkriegszeit war geprägt durch das Geschäft mit den vielen Arbeitern, die die Bachüberleitungen und Stauseen der Illwerke in das Dorf brachten. Der Umgang mit den Arbeitern brauchte viel Geschick und Energie, war aber ein gutes Geschäft, das dann langsam vom immer mehr aufkommenden Fremdenverkehr abgelöst wurde.

 

Franz Anton Türtscher und seine Frau bewirtschafteten das Rössle bis 1926 und übergaben es dann ihrem Sohn Franzl. Dieser wurde nicht nur ein bedeutender Wirt, er war auch der Straßenpionier des Paznauns und der Initiator des motorisierten Verkehrs.

 

Mit seiner Frau Berta, der Tochter des alten Lehrers, der Schwester der langjährigen Lehrerin und des verdienten Landesamtsdirektors Dr. Rudolf Kathrein, heiratete er eine weit über Ort

und Tal bekannt tüchtige Wirtin, die ihm 10 Kinder schenkte.

 

Die Umbauten und Veränderungen im Rössle unter der Zeit “Franzl‘s“ waren legendär. Etwas wurde immer abgerissen, etwas wurde immer gebaut.

 

 

Franz Türtscher verunglückte am Karsamstag 1963 bei einer Fahrt mit einem Verletzten ins

Krankenhaus tödlich. Er wurde wie ein Fürst vom ganzen Tal begraben.

 

Nach einem Interregnum wurden sein Sohn Adolf neuer Rösslewirt und seine Frau Monika aus Ried neue Wirtin. Auch unter ihrer Führung blieb das Haus, was es immer war: gesellschaftlicher Mittelpunkt des Dorfes für Einheimische und Gäste.

 

Adolf und Monika (aus der Ehe gehen vier Söhne hervor) bauten ein zweites Hotel, übernahmen die Dependance und führten die drei Häuser bis 1986 gemeinsam.

 

1986 übernahm dann der Sohn Reinhard mit seiner Frau Brigitte, einer Hotelierstochter aus Grins, das Rössle.

 

Damit übernahmen vier Generationen Türtscher das Haus – bis im Herbst 2018 der Verkauf an die Huber Familie stattfand.

 

Auch die neue Ära des Rössle mit Familie Huber wird dem Ruf des Hauses in bewährter Weise gerecht werden und mit Leib und Seele seine Gäste empfangen und verwöhnen .